Funktioniert am Set
Tiefgarage, Wald, U-Bahnhof — kein Empfang nötig. Die komplette Suite läuft lokal im Browser, auch im Flugmodus.
Produktions-Suite für Film · TV · Werbung — DACH
Dispo, Callsheets, Kalkulation, Drehgenehmigungen und Geräteverwaltung — als Single-File-HTML direkt im Browser. Einmal kaufen, für immer nutzen. Keine Daten verlassen dein Gerät.
Warum keine Cloud?
Tiefgarage, Wald, U-Bahnhof — kein Empfang nötig. Die komplette Suite läuft lokal im Browser, auch im Flugmodus.
Einmal zahlen, unbegrenzt nutzen — auch in fünf Jahren noch, ohne dass ein Server abgeschaltet wird oder Preise steigen.
Crew-Kontakte, Gagen, Kalkulationen: hochsensible Daten. Hier verlassen sie nie dein Gerät — kein AVV, kein Drittland-Transfer.
Doppelklick, fertig. Keine Installation, keine Adminrechte, kein Update-Zwang. Backup & Umzug per JSON-Export.
Produkt 01 / 02 — Die Zentrale
Die komplette Produktionszentrale für Produktionsleiter, Aufnahmeleiter und Line Producer — von der ersten Kalkulation bis zum letzten Tagesbericht. Acht Module, eine Datei.
Produkt 02 / 02 — Das Zusatztool
Die komplette Geräteverwaltung für Kamera-, Licht- und Ton-Equipment: Inventar mit Wert und Zustand, Wartungsintervalle mit Erinnerung, Aufklebe-Etiketten und Verleih mit Checkout. Ergänzt Film Production OS — läuft aber auch komplett eigenständig.
Bundle-Angebot
Film Production OS + Equipment Manager Pro zusammen — die Equipment-Liste pro Drehtag ist in beiden Tools zuhause. Zwei Dateien, ein Workflow, ein Preis.
Was kann welches Tool?
| Funktion | Production OS | Equipment Pro |
|---|---|---|
| Disposition, Tagesdispo & Callsheet-PDF | ✓ | — |
| Crew-Verwaltung mit Gagen | ✓ | — |
| Motive inkl. Notfall-Infos | ✓ | — |
| Drehgenehmigungen + Behörden-Anschreiben | ✓ | — |
| Kalkulation & Reisekosten | ✓ | — |
| Tagesberichte als PDF | ✓ | — |
| Equipment-Liste pro Drehtag | ✓schnelle Liste | ✓volle Verwaltung |
| Inventar mit Seriennummern & Werten | — | ✓ |
| Wartungsintervalle & Schäden | — | ✓ |
| Verleih / Checkout mit Überfällig-Warnung | — | ✓ |
| Aufklebe-Etiketten | — | ✓ |
| Offline, lokal, Einmalkauf, JSON-Backup | ✓ | ✓ |
Wissen aus der Produktionspraxis
General Call, Szenenplan, Notfall-Infos: Was auf der Tagesdispo stehen muss, damit am Drehtag niemand telefonieren muss — inkl. typischer Fehler.
Artikel lesen → Genehmigungen6 Min LesezeitBezirksamt, Straßenverkehrsbehörde oder BVG Filmservice? Welche Behörde wofür zuständig ist, mit welchen Fristen du planen solltest — und was eine Halteverbotszone damit zu tun hat.
Artikel lesen → Kalkulation5 Min LesezeitWarum jede seriöse Filmkalkulation zwei Posten enthält, die nichts mit dem Dreh zu tun haben — und wie du Gagen nach Gewerke-Schema sauber rechnest.
Artikel lesen →Häufige Fragen
Das Callsheet — im deutschen Produktionsalltag meist Tagesdispo genannt — ist das wichtigste Dokument am Set. Es beantwortet für jedes Crew-Mitglied drei Fragen: Wann muss ich wo sein, und was drehen wir? Wenn am Drehtag jemand anrufen muss, um eine dieser Fragen zu klären, hat die Dispo ihren Job nicht gemacht.
Oben gehören die Eckdaten hin: Produktionstitel und -firma, Drehtag-Nummer (z. B. „Drehtag 3 von 12"), Datum und die wichtigsten Ansprechpartner mit Telefonnummern — mindestens Aufnahmeleitung und Produktionsleitung. Dazu Sonnenauf- und -untergang sowie die Wettervorhersage: Bei Außenmotiven entscheidet das über den Tagesablauf.
Das Herzstück sind die Zeiten: General Call (wann die Crew am Set ist), Drehbeginn, Mittagspause und das geplante Drehschluss. Einzelne Gewerke oder Darsteller bekommen abweichende Calls — die Maske beginnt oft Stunden vor dem ersten Take. Jede abweichende Zeit gehört explizit auf die Dispo, nicht in eine separate Mail.
Vollständige Adresse des Motivs plus die praktischen Details, die niemand am Drehmorgen suchen will: Wo parkt die Technik, wo die Crew? Gibt es eine Halteverbotszone? Wo ist der Stromanschluss, wo das nächste WC? Bei mehreren Motiven an einem Tag gehört die Umzugslogistik dazu.
Der Szenenplan listet die Bilder des Tages in Drehreihenfolge: Szenennummer, Kurzbeschreibung, beteiligte Rollen, Innen/Außen, Tag/Nacht. Und ein Punkt, der auf erstaunlich vielen Dispos fehlt: der Notfall-Block mit dem nächstgelegenen Krankenhaus (mit Notaufnahme!), Adresse und Telefonnummer sowie der nächsten Apotheke. Im Ernstfall zählt jede Minute.
Eine Dispo ist erst fertig, wenn sie bei allen angekommen ist. Bewährt hat sich der Versand als PDF im DIN-A4-Format — es lässt sich am Handy lesen, am Set ausdrucken und ans Schwarze Brett hängen. Ändert sich nach dem Versand noch etwas, gilt eiserne Disziplin: neue Versionsnummer, deutlich markierte Änderung, kompletter Neuversand an alle. Eine „Version 2" in der WhatsApp-Gruppe für die Hälfte der Crew ist der sichere Weg ins Chaos.
Tagesdispos in Minuten statt Stunden: Film Production OS generiert Callsheets als DIN-A4-PDF — mit Szenenplan, Crew-Calls und automatisch übernommenem Notfall-Block aus dem Motiv. Offline, ohne Abo.
Film Production OS ansehen — 39 €Kaum ein Thema sorgt bei Produktionen für mehr Unsicherheit als Drehgenehmigungen. Die Grundregel: Sobald du den öffentlichen Raum über den sogenannten Gemeingebrauch hinaus nutzt — mit Stativ, Licht, Crew, abgestellten Fahrzeugen oder Absperrungen — brauchst du in der Regel eine Sondernutzungserlaubnis. Wer nur mit Kamera aus der Hand dreht, ohne den Verkehr zu behindern, bewegt sich meist noch im Gemeingebrauch. Die Grenze ist fließend und wird von Kommunen unterschiedlich ausgelegt.
Das hängt vom Ort ab — und genau hier entstehen die meisten Verzögerungen:
Viele Ämter nennen Bearbeitungszeiten von ein bis drei Wochen — in der Praxis solltest du bei komplexeren Vorhaben (Sperrungen, Nachtdreh, Drohnen) eher vier bis sechs Wochen einplanen. Drohnenaufnahmen brauchen je nach Gebiet zusätzliche luftrechtliche Genehmigungen. Die Kosten variieren stark: von Verwaltungsgebühren im zweistelligen Bereich bis zu mehreren hundert Euro pro Drehtag bei kommerziellen Produktionen in Innenstadtlagen.
„Einfach drehen und freundlich gucken" ist eine verbreitete, aber riskante Strategie. Im harmlosesten Fall wird der Dreh abgebrochen und der Drehtag ist verloren — mit allen Kosten für Crew, Technik und Motiv. Dazu können Bußgelder für die unerlaubte Sondernutzung kommen. Heikler ist der Versicherungsaspekt: Passiert bei einem nicht genehmigten Dreh ein Schaden, kann der Versicherungsschutz auf dem Spiel stehen. Und nicht zuletzt: Wer bei einer Behörde einmal negativ auffällt, bekommt die nächste Genehmigung erfahrungsgemäß deutlich zäher.
Nie wieder eine Frist reißen: Film Production OS trackt alle Genehmigungen mit Status und Fristen pro Motiv — und generiert formelle Behörden-Anschreiben als PDF.
Film Production OS ansehen — 39 €Wer zum ersten Mal eine professionelle Filmkalkulation sieht, stolpert über zwei Posten ganz am Ende, die mit dem eigentlichen Dreh scheinbar nichts zu tun haben: den HU-Zuschlag und die Überschreitungsreserve. Beide sind kein Trick, um das Budget aufzublähen — sie sind der Grund, warum seriöse Produktionen nicht pleitegehen.
Deutsche Filmkalkulationen folgen klassisch einem Gewerke-Schema: Die Kosten werden in nummerierte Blöcke gegliedert — von Rechten und Drehbuch über Gagen (Regie, Darsteller, Stab), Technik, Motive und Reisekosten bis zur Postproduktion. Der Vorteil: Förderer, Sender und Auftraggeber lesen jede Kalkulation gleich und können Positionen direkt vergleichen.
Stab-Gagen werden branchenüblich als Wochengage kalkuliert (orientiert am ver.di-Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende), alternativ als Tagessatz oder Stundengage. Die Rechnung ist simpel — Gage × Einsatzdauer pro Person — wird aber bei 20 Crew-Mitgliedern mit unterschiedlichen Einsatzzeiträumen schnell unübersichtlich. Genau hier passieren die teuersten Excel-Fehler.
HU steht für Handlungsunkosten: die allgemeinen Geschäftskosten der Produktionsfirma — Büro, Buchhaltung, Versicherungen, Geschäftsführung — die sich keinem einzelnen Projekt direkt zuordnen lassen. Sie werden als prozentualer Zuschlag auf die Fertigungskosten gelegt; in der deutschen Förder- und Senderpraxis ist ein Satz von 7,5 % verbreitet. Ohne HU-Zuschlag arbeitet die Firma an jedem Projekt strukturell mit Verlust.
Kein Drehplan überlebt den Kontakt mit der Realität: Wetter, Krankheit, ein Motiv platzt. Die Überschreitungsreserve ist der eingeplante Puffer für genau diese Fälle — üblich sind je nach Projekt und Förderer rund 5 bis 10 % der Fertigungskosten. Sie ist kein Gewinn, sondern eine Risikoposition: Wird sie nicht gebraucht, wird sie je nach Vertrag zurückgeführt oder anteilig verrechnet.
Ein Posten, der in schlanken Kalkulationen gern untergeht: Reisekosten. In Deutschland wird üblicherweise nach Pauschalen abgerechnet — Kilometergeld (verbreitet 0,30 €/km) und Verpflegungsmehraufwand (14 € bei mehr als 8 Stunden Abwesenheit, 28 € bei 24 Stunden, Stand der gesetzlichen Pauschalen). Bei einer Woche Außendreh mit zehn Leuten summiert sich das schnell auf einen vierstelligen Betrag, der in der Kalkulation von Anfang an sichtbar sein muss — nicht erst in der Abrechnung.
Nicht jedes Projekt braucht das volle Schema. Für einen zweitägigen Werbedreh reicht oft eine schlanke Kalkulation mit Pauschalen; eine geförderte Serie braucht das komplette Gewerke-Schema mit HU und Reserve. Wichtig ist, beide Modi sauber zu trennen — und nie eine Kalkulation ohne Reserve abzugeben.
Kalkulieren ohne Excel-Albtraum: Film Production OS bietet beide Modi — Einfach und Profi mit Gewerke-Schema, HU-Zuschlag, Reserve und Gagen-Rechner pro Crew-Mitglied.
Film Production OS ansehen — 39 €